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Bahnfahrt nach Frankfurt Es fing schon gut an am Fahrkartenschalter im Kölner Hauptbahnhof: Das Ticket haben wir von einem DEG-Fan aus dem unbeschreiblichen Dorf im Norden bekommen! Und dann wurde es noch schlimmer, der ICE "Mannheim" fuhr vor. Klar dass im Bordbistro fast nichts funktionierte. Schnell war der Zug trotzdem, aber warum hielt der laufend an? Ach ja, der SPD-Bahnhof, wie der Bistro-Mitarbeiter treffend bemerkte... Warum wir mitten in der Nacht losgefahren sind, obwohl der Flug erst um 10.15 Uhr ging? Irgendjemand war der Meinung, dass wir zur Ergatterung der besten Plätze 3,5 Stunden vor Abflug in Frankfurt sein müssten; selbstredend ein unangenehmer Irrtum, die besten Plätze waren längst kostenpflichtig reserviert worden! |
Der Flughafen Also machten wir es uns Stunde um Stunde am Flughafen "bequem", und konnten schon mal beobachten wie ein paar freundliche Herren mit Turban und langen Bärten unsere Maschine warteten... |
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Der Flug Auf dem Monitor liess sich genau verfolgen, wie unendlich lang doch so ein Flug sein kann. Aus "Condor" war inzwischen "Thomas Cook" geworden. Was sich geändert hat? Der Anstrich und der leidige Umstand dass alkoholische Getränke jetzt bezahlt werden müssen! Nicht unbedingt ein Fortschritt, denn die Runde zum Getränkeverteilen dauerte mit Kassieren erheblich länger... |
Ankunft Holguin Viele der Mitreisenden waren wohl schon einmal in der Karibik zu Gast. Trotzdem hatte kaum einer mit einer kurzen Hose vorgesorgt, und einige hatten sogar noch ihre schönen warmen Jacken aus Deutschland an, diese Reisenden gewöhnten sich anscheinend nur schleppend an die 32 Grad im Oktober. In den tollen warmen Hallen von "Holguin International" gab es dann noch ausreichend Gelegenheit, an verschiedenen Stellen Schlange zu stehen, und den eifrigen Beamten bei Durchsuchungen und Stempeleien zuzuschauen. Das Gepäckband war ein besonderes Highlight: die Führung war so genial verlegt, dass an jeder Ecke ein Rückstau mit anschliessendem Kofferfall verursacht werden konnte. In keinem Fall zu empfehlen: die Einbringung von Computerteilen, bei den Zollbeamten kam das wohl eher wie amerikanische Spionageausrüstung rüber... |
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Zigarren Gleich am Ausgang wird man mit neuen Verfahren zur Ausfuhr von Zigarren vertraut gemacht. Wer auf Qualität Wert legt, hat eigentlich schon zuvor seine Zigarren nur in staatlichen Geschäften gekauft. Aber es gab wohl immer wieder Touristen, die am Strand gerollten Kamelmist eingekauft haben, und dem soll jetzt auch amtlich ein Riegel vorgeschoben werden. Es kann also niemand sagen, dass er nicht gewarnt worden wäre... |
Bustransfer zum Hotel In einem klimatisierten Bus ging es dann über eine Stunde Richtung Guardalavaca. Es gab viel zu sehen, so z.B. ein Wagen der auf der Einfädelspur zur Autobahn anhielt, damit sich die Insassen am Strassenrand entleeren konnten. Gelbe Nummernschilder mit schwarzer Schrift gab es hier auch. Und wie daheim haben sie die linke Spur blockiert und vor sich hingeträumt, während sich hinter ihnen der Verkehr staute... |
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Reiseleitung: Der Kontakt beschränkte sich eigentlich auf die Einführungsveranstaltung. Wichtige Hinweise: Nicht im Dunkeln fahren, weil nahezu jedes Gefährt hier ohne Licht unterwegs ist. Das Handy müsste zwar vom GSM-Netz lt. eigenem Provider funktionieren, aber leider muss man das erstmal für 100 USD separat freischalten lassen, und hat dann nochmals rund 6 USD Geprächsgebühren pro Minute. Postkarten kann man zwar verschicken, aber die kommen nach 15 Tagen, nach drei Monaten oder gar nicht an... Ansonsten hätte die Reiseleitung vielleicht noch etwas an ihrem Schriftdeutsch arbeiten können... |