Servus Peppi
Mehr als 5 Monate nach dem Kartenvor-Ausverkauf ist es soweit: Die längst totgesagte Lentstrasse wird endlich mal wieder zum Leben erweckt! Kölns Torhüterlegende Joseph "Peppi" Heiss gibt seinen Abschied. Bei Kaiserwetter ist das Gelände vor dem guten alten Eisstadion bereits um 14.00 Uhr übersät von Fans:
Sonne wohin man sieht Auf die Tür, es geht los!

Pünktlich um 14.30 Uhr öffnen sich die Pforten und 10 Minuten später sind alle Stehplatzränge bereits reichlich gefüllt. Nur auf den Sitzplätzen herrscht gähnende Leere, eine Minute vorher reicht ja auch. So hat man wenigstens genügend Zeit, um in aller Ruhe ein paar Erinnerungsphotos zu schiessen und kann sich derweil die Bambinis anschauen, die recht publikumswirksam das Vorprogramm bestreiten.
Hier gabs doch kein Reissdorf, wer hat denn das mitgebracht? Das sind die Gretzkys von morgen! Hoffentlich?!

Schliesslich laufen die Mannschaften auf, die meisten davon ohne Rückennummern, drei sogar bei den Haien. Einige Gesichter kommen einem noch bekannt vor, halt nur irgendwie etwas älter. OK, die Zuschauer sind auch nicht jünger geworden.
Doch was haben wir denn da schon wieder? Hat schon einen tragischen Hintergrund, wenn es gelb-rote Dauerkarteninhaber in der Kölnarena gibt (die haben wohl in der Heimat nix zu sehen!), aber auch in der Lentstrasse haben sich wieder einige unermüdliche Irrläufer eingefunden. Wie gut, dass der Kölner so gastfreundlich und tolerant ist!
Wer läuft denn da alles durch die Gegend, da muss man weit zurück in der Erinnerung graben Diese farbliche Desorientierung kreuzt neuerdings überall auf

Jetzt gehts zur Vorstellung der Teams. Bei den Kölner Haien gabs da keine Überraschungen (na ja, vielleicht ausser Ulf Kirsten, Hans-Jörg Butt und Wim Hospelt; Coach Toni Schumacher), mit Spannung wurde mehr dem All-Star-Team entgegen gesehen. Hier gab es wirklich gefeierte Alt-Stars wie Tom Thornbury, Helmut Steiger oder Peter Kwasigroch. Es waren aber auch (in Köln) weniger beliebte Akteure wie Didi Hegen und Thomas Brandl vertreten. Und für einen solchen Auftritt durfte sogar Wassiljew nochmal seine Peitsche auspacken!
Vor dem Spiel gibt es dann aber erst mal ein bisschen Musik. Auf einer extra errichteten Bühne geben die Höhner ihr Bestes, und das obwohl die morgen wieder einen anstrengenden Sessionsstart auf dem Alter Markt hinlegen müssen.
Rutschig hier, wieso hat niemand gestreut??? Der liebe Gott weiss, dass ich kein Engel bin...

Und dann geht es auch schon mit dem Spiel los, die Tore fallen im Minutentakt, und irgendwie machen fast alle ein Tor (sogar Ulf Kirsten!), aber das geforderte Steiger-Tor gibt es leider nicht.
Wat fürn Gewühl! Und drin isser, und Peppi ärgert sich nich mal...

OK, wenn Steiger keins macht, was ist denn mit dem heutigen Hauptakteur, der wollte doch wohl nicht die ganze Zeit wieder den Kasten zieren? NEIN, das Fan-Votum war eindeutig, "Peppi in den Sturm" Gefordert, getan, neben einem Sturmtor erfolgt dann auch noch ein erfolgreicher Penalty. Mit dem Endergebnis von 11:2 kann man dann sicher zufrieden sein. Dieses Ergebnis führt später bei Passanten die keine Zeitung lesen, aber immer wissen wollen wie die Haie gespielt haben, für viel Verwirrung!
Und dann gibts die grosse Verabschiedung und die Ehrenrunde mit dem Nachwuchs! Beeindruckendes Ende einer bemerkenswerten Karriere...
TOR!!! Tschüss Jungs, machts gut!


Video vom Abschied 35 Sek., 1MB im WMV-Format
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