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Bern/Lugano Tag 2 + 3 Nach den Ausschweifungen der Nacht startet der nächste Morgen selbstverständlich mit Frühsport! |
Dann heisst es Abschied nehmen vom schönen Bern, da weint sogar der Himmel. Der moderne Reisebus wird beladen und es geht ab zur Autobahn, wir wollen heute noch in wärmere Gefilde! |
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Hält man an einer Schweizer Autobahnraststätte, so stellt man einige gravierenden Unterschiede zu den meisten deutschen Raststätten fest: Sie sind sauber und verkaufen auch Dinge, die appetitlich aussehen... |
Letzter Stop vor dem St. Gotthard. Hier sind an jeder Ecke incl. Toilette Hinweis-, Warn- und Infotafeln angebracht. Hoffentlich behält... |
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... man die Informationen so lange, bis man die 5 KM zum Tunnel auch tatsächlich geschafft hat! Denn dieser Stau hatte wirklich wieder mal immenses Toilettenvermissungspotential... |
Deshalb hat es auf der anderen Seite des Tunnels - in Ambri (quasi das Düsseldorf der Schweiz!) - in der einen oder anderen Toilette Überschwemmungen gegeben. |
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Hinter Ambri wurde auch das Wetter besser und die Berge wurden schöner. Ab jetzt ganz ohne Stau... |
Endlich in Lugano angekommen geht es ab zum Hotel. Dieses Haus wirkt stellenweise etwas in die Jahre gekommen, hat aber ein nahezu herrschaftliches Ambiente... |
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Der Ausblick von diesem Zimmer wurde auch nicht reklamiert, insgesamt geht das schon in Ordnung. |
Die junge Dame an der Hotelbar hätte sich schon fast über Gesellschaft gefreut. Vergebens (oder besser gesagt zu früh), denn man wollte sich nur mal versichern, wie lange denn hier abends noch auf ist. |
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Dann geht es bergab ins Örtchen. Stellenweise recht steil. Man denkt mit Grauen an den Rückweg, vor allem für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand zuviel getrunken haben sollte... |
Heute ist hier eine Festivität angesagt. Dies führte in Extremfällen so weit, dass Strassenmusikanten in Gruppen rumlärmen durften, ohne eine Anzeige zu bekommen! |
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Nach einem bescheidenen Imbiss fahren wir mit dem Büschen raus zum Stadion. Gebucht ist für heute ein lauschiges Plätzchen in der Curva Nord... |

Drinnen befinden sich alle Beteiligten in der Aufwärmphase. Die Spieler auf dem Eis sowie die Luganesi, welche ihre "Lieblinge" aus Ambri auf das Herzlichste begrüßen... |
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Dazu werden lustige Lieder gesungen, hier gibt es gleich mehrere Vorsinger, um alle Seiten der Kurve gezielt anzusprechen. Der Lieder Sinn erschließt sich einem deutschsprachigen Menschen ohne Übersetzer nicht direkt. Man hat allerdings das Gefühl, dass es sich da um keine Nettigkeiten handelt, denn... |
... die andere Seite reagiert mit recht abstossenden Fäkalausbrüchen. Die sollten auch mal singen lernen! |
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Da sich im Block auch Minderjährige befinden, wird sofort ein Sichtschutz hochgefahren, damit keiner mehr die schlimmen Dinge auf der anderen Seite sehen muss. |
Anschliessend wurde auch Eishockey gespielt. An Unterstützung für die heimische Mannschaft mangelt es HIER wahrhaftig nicht! (VIDEO rechts klicken). |
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Auf dem Spielfeld gab es inzwischen leichte Differenzen über Benimmregeln gegenüber gegnerischen Spielern. Der Schlichter in Schwarz-Weiss hatte etwas Probleme den Überblick zu behalten. |
Und wie alle anderen Aktionen auch wurden solche Szenen mit Kommentaren und Liedern untermalt, die in etwa die Lautstärke eines abhebenden Jumbojets hatten. |
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Die Feierlichkeiten nähern sich langsam dem Höhepunkt! Bei so einer Stimmung ist es wirklich schade, dass der HC Lugano auf eine historische Heimniederlage zusteuert... |
Das schadet der Sache aber ingesamt nicht, die Fans feiern trotzdem und die Mannschaft bedankt sich artig für die Unterstützung! |
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Nein, hier handelt es sich nicht um eine Strassensperre in Nordirland, das ist nur die polizeiliche Grenze zum Fanblock aus Ambri. Die gepanzerten Fahrzeuge stehen heute nicht in der ersten Reihe... |
Also zurück zum Strassenfest. Mittlerweile hatte sich die Lage entspannt, die Leute mit den Kinderwagen waren zwischenzeitlich nachhause gefahren. |
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Wenig später traf auch die Mannschaft im Festzelt zum Feiern ein. Man hatte auch nicht übermässig den Eindruck, als ob die Niederlage Spuren hinterlassen hatte... |
Wir haben auch eine hübsche Fahne mitgebracht, mit der sich jeder mal ablichten lassen kann. |
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Draussen ist inzwischen ein Karaokewettbewerb ausgebrochen, an dem auch Mitfahrer(innen) teilgenommen haben. |
Die nächtliche Bergerklimmung war erfolgreich, ein paar Stunden Schlaf waren noch möglich und die Morgendämmerung ist auch nicht von schlechten Eltern. |
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Aber wer hat denn hier zum Frühstück schon wieder Alkohol hingestellt? Man beruhigt sich mit dem Gedanken, dass das in herrschaftlichen Häusern einfach so üblich ist! |
Jedenfalls war die Stimmung nach dem Frühstück genau so gut wie das herrliche Wetter an diesem Oktobertag. Eigentlich könnte man noch ein paar Tage bleiben... |
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Leider leider war es das! 2 Packen - 1 Packen = Einpacken... |
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